Eigentlich will die neunzehnjährige Giulietta Battin, Balletttänzerin an der Berliner Staatsoper, nur herausfinden, was an zeitgenössischer Tango-Musik so verstörend ist.
So trifft sie Damian Alsina, den rätselhaften und zugleich genialischen Startänzer eines in Berlin gastierenden Tango-Ensembles. Was wie eine traumhafte Liebesgeschichte beginnt, wächst sich für Giulietta jedoch schon bald zu einem Alptraum aus. Ohne ersichtlichen Anlaß sabotiert Damian auf offener Bühne sein eigenes Stück und ruiniert die Aufführung.
Wenige Tage später führt er einen absurden Anschlag auf Giuliettas Familie aus und verschwindet nach Argentinien.
Tief verletzt, jedoch zugleich entschlossen, eine Erklärung zu finden, folgt ihm Giulietta nach Buenos Aires. Doch Damian ist wie vom Erdboden verschluckt. Für Giulietta beginnt eine Odyssee durch die sichtbare und unsichtbare Tango-Welt von Buenos Aires, in der sich Damians rätselhafter Tanzstil als verborgener Ariadnefaden in ein teuflisches Labyrinth erweist.
Je näher sie einer Antwort kommt, desto furchtbarer scheint sie zu sein. Und dann interessiert sich plötzlich noch jemand für ihre Spurensuche - und der hat ganz andere Pläne ...
Eine angehende Tänzerin an der Berliner Staatsoper - und ein junger Tangostar
aus Argentinien. Eine traumhafte Liebesgeschichte - und bald darauf ein
Alptraum. Denn Dami n ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die einzige
Spur, die er Giulietta hinterlässt, ist sein rätselhafter Tanzstil. Und
sie, die ihm Hals über Kopf nach Buenos Aires folgt, gerät Schritt für
Schritt in ein teuflisches Labyrinth, das sie zurückführt zu den vergangenen
Tragödien dieser Stadt. "Eine ungewöhnliche Mischung aus brisantem Polit-Thriller
und dramatischer Liebesgeschichte. Und ganz nebenbei der Beweis, dass auch
deutsche Autoren hoch spannend erzählen können!" Brigitte "Wolfram Fleischhauer
ist ein grandioses Buch gelungen, sprachlich auf der Höhe der Zeit, voller
bewegender Bilder. Solche Autoren, die literarisch niveauvoll und zugleich
spannend unterhalten können, sind selten." Neues Deutschland