Mit "Klavierbuch aus der Jugendzeit" bezeichente der Händelbiograph Friedrich Chrysander ein 1710 beendetes Manuskript Händels. Ein Teil dieser in der großen Händel-Ausgabe veröffentlichten Kompositionen wurden in diese Sammlung aufgenommen; die anderen - gleichfalls Originalkompositionen für Klavier - stammen ebenfalls aus der frühen Zeit des Meisters. Diese Stücke haben wegen ihrer naiven Spielfreudigkeit und ihres geringen Schwierigkeitsgrades über ihren eigenen Wert hinaus eine pädagogische Bedeutung; sie sind eine vortreffliche Vorbereitung auf die großen Klavierkompositionen Händels wie auch auf das polyphone Klavierspiel überhaupt.
Schwierigkeitsgrad: 2-3