Mit den Liedern Martin Luthers beginnt die Geschichte des deutschen evangelischen Kirchenliedes als Institution und eine Entwicklung, die auch überkonfessionell seitdem anhält. Die 37 Lieder werden nach den zentralen Drucken hier an einer Stelle vorgelegt und in begleitenden Texten anhand zahlreicher Abbildungen aus den Quellen selbst erläutert. In erster Linie soll dabei ein Blick in die Werkstatt des Editors und der Hymnologie geboten und die Lieder und ihre Quellen als Zeugnisse ihrer Zeit erklärt werden. So ergibt sich zugleich, auch unter Berücksichtigung bisheriger Forschung, ein kleines Lehrwerk. Dabei geht es nicht so sehr um das Verständnis der Lieder als Kunstwerke, als vielmehr um Fragen der Edition und wissenschaftlichen Erforschung jener Schöpfungen aus dem 16. Jahrhundert. Th