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Richard Lifka wurde 1955 geboren, wuchs in Wiesbaden auf und wird versuchen, bis er 64 Jahre alt ist, dort auch weiterhin zu wohnen. Im Januar 1968 erhielt er ein Geschenk: eine Single-Schallplatte von einer langmähnigen Musikgruppe aus Liverpool, auf deren B-Seite jemand meinte, er sei das Walross. Um diesen Text zu verstehen, studierte er später Politik, Geschichte und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main. Ob dies zum besseren Verständnis beigetragen hat, ist nicht ganz geklärt, zumindest blieb er bis heute beharrlicher Fan der englischen Pilzköpfe. Seine Frau lernte er beim siebenminütigem Bluestanzen zu Hey Jude kennen und seine Tochter bekam statt Schlafliedern das gesamte Beatles-Repertoire zu hören. Von 1983 bis 1989 brachte er als Dozent an der Universität in Iasi/Rumänien den Studenten Literaturwissenschaft und Deutsche Kulturgeschichte näher. Gerüchten zufolge seien in dieser Zeit mehrmals Lieder wie Come together oder Revolution No. 9 im ehrwürdigen Universitätsgebäude zu hören gewesen, was den rumänischen Geheimdienst Securitate veranlasste, Mikrofone in den Hörsaal zu installieren. Seit 1990 ist Richard Lifka selbständig als freier Autor und Journalist, Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Krimiautoren Das Syndikat und dem DVPJ (Deutscher Verband der Pressejournalisten). Wenn er nicht gerade Paperback Writer hört, schreibt er Kriminalromane, Erzählungen und Kurzkrimis, leitet Schreibwerkstätte, nennt sich manchmal Elka Vrowenstein oder organisiert das Wiesbadener Krimistipendium Trio Mortale. In seinem letzten Kriminalroman "Sonnenkönig" hat er einen Privatdetektiv kreiert, der zwar auch auf Led Zeppelin steht, dessen große Liebe aber auch die Beatles sind.
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