CanMEDS in der Gesundheitsversorgung
Fachliche Expertise, klinische Kompetenz und Outcome-Orientierung sind die Zielvorgaben für die Expert*innen der Gesundheitsberufe, um eine qualitativ hohe Gesundheitsversorgung im interdisziplinären Team sicher zu stellen. Dies gelingt ihnen in ihren Rollen als Medical Expert, Health Advocate, Professional, Collaborator, Communicator, Scholar, Manager (CanMEDS-Rollenkonzept). In der klinischen Praxis ist es immer ein Mix an Kompetenzen, der zur Problemlösung führt. Nach einer Einführung zu CanMEDS orientieren sich die Bände der Reihe an den Tätigkeiten der Berufsgruppen, strukturell sind sie mit Grafiken und Fallbeispielen übersichtlich gestaltet.
Manuelle Therapie, Manuelle Medizin und Osteopathie beeinflusst gezielt das propriozeptive System und die Sensomotorik und optimiert damit die sensomotorische Regulation. Propriozeptive Reize wirken zudem direkt schmerzhemmend auf das Zentralnervensystem. Manuelle Techniken werden primär an Gelenken, myofaszialen Strukturen und Viszera appliziert. Häufig werden die Reize mit gezielter segmentaler Zuordnung gesetzt.
Fachliche Expertise, klinische Kompetenz und Outcome-Orientierung bilden die Grundlage einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung im interdisziplinären Team. Das CanMEDS-Rollenkonzept beschreibt die zentralen Rollen von Expert*innen der Gesundheitsberufe sowie Physiotherapeut*innen und Mediziner*innen und unterstützt sie dabei, komplexe klinische Herausforderungen kompetent und strukturiert zu bewältigen.
Nach einer fundierten Einführung in CanMEDS orientiert sich dieser Band an den konkreten Tätigkeiten der jeweiligen Berufsgruppen. Die Inhalte des Fachbuchs sind übersichtlich aufgebaut und werden durch Grafiken und Fallbeispiele anschaulich ergänzt. In der klinischen Praxis zeigt sich, dass erfolgreiche Problemlösungen stets auf einem Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen beruhen - genau hier setzt das CanMEDS-Modell an.
Ein besonderer Fokus liegt auf Manueller Therapie, Manueller Medizin und Osteopathie. Diese Ansätze beeinflussen gezielt das propriozeptive System und die Sensomotorik und tragen zur Optimierung der sensomotorischen Regulation bei. Propriozeptive Reize wirken zudem direkt schmerzhemmend auf das Zentralnervensystem. Die beschriebenen manuellen Techniken werden vor allem an Gelenken, myofaszialen Strukturen und Viszera angewendet und häufig mit einer gezielten segmentalen Zuordnung kombiniert.