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Geboren 1938 als Herbert Schild, gestorben 2022 in München. Filmemacher, Schauspieler, Schriftsteller und Maler. Aufgewachsen bei der Großmutter im Bayerischen Wald, später Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Bekannt geworden ist Herbert Achternbusch mit Filmen wie 'Das Andechser Gefühl' (1974), 'Die Atlantikschwimmer' (1976), 'Bierkampf '(1977), 'Der Komantsche' (1979), 'Das Gespenst' (1982) und 'Heilt Hitler' (1986) sowie Theaterstücken wie 'Gust' (1979), 'Susn' (1980) und 'Auf verlorenem Posten' (1990).
Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u. a. 'Die Macht des Löwengebrülls' (1970), 'Die Alexanderschlacht' (1971), 'Das Haus am Nil' (1981), 'Breitenbach' (1986) sowie 'Ist es nicht schön, zu sehen, wie den Feind die Kraft verlässt' (2002).
Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Petrarca-Preis (1977; Achternbusch verbrannte den Preisscheck nach der Annahme); Bundesfilmpreis (Filmband in Silber) für 'Das letzte Loch' (1982); Mülheimer Dramatikerpreis (1994); Friedrich Wilhelm Murnau-Filmpreis (1996); Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2010).
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