Aufgrund der internationalen Ausrichtung der Finanzmärkte sind Finanzmarktteilnehmer regelmässig in verschiedenen Jurisdiktionen zugleich tätig und erbringen ihre Dienstleistungen grenzüberschreitend. Für ausländische Finanzmarktteilnehmer, die ihre Tätigkeiten auf die Schweiz ausrichten, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen sie von der Schweizer Finanzmarktregulierung erfasst sind und welche Rechtsfolgen eine Unterstellung unter die Gesetzgebung auslöst. Die vorliegende Dissertation beleuchtet die räumlichen Geltungsbereiche verschiedener Finanzmarktgesetze im Hinblick auf eine solche Unterstellung ausländischer Akteure. Dabei werden insbesondere auch neuere technologische Entwicklungen berücksichtigt.