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Max Aub
(1903-1972) zählt zu den wichtigsten spanischsprachigen Autor*innen des 20. Jahrhunderts. Aufgewachsen in Paris, ist er mit dem deutschen Vater 1914 nach Spanien ausgewandert. Aubs Leben und Schreiben sind geprägt von der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts, vor allem vom Spanischen Bürgerkrieg, in dem er als linker und liberaler Intellektueller auf Seiten der Republik stand. 1939 floh er vor Francos Truppen, wurde in Frankreich im Lager Le Vernet inhaftiert und emigrierte schließlich 1942 nach Mexiko. Sein in den 1920er Jahren im Umkreis der klassischen Avantgarden begonnenes Werk umfasst Gedichte, Essays sowie zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke.
Albrecht Buschmann
(*1964) ist Professor für spanische und französische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Rostock. Zusammen mit Stefanie Gerhold übersetzte er Max Aubs Romanzyklus
Das Magische Labyrinth
(Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft 2003). Seine Forschung widmet sich der Kulturgeschichte des Literaturübersetzens, der literarischen Darstellbarkeit von Gewalterfahrung und der Literatur des republikanischen Exils. Er lebt in Berlin.
Stefanie Gerhold
(*1967) ist Autorin und Übersetzerin. Sie hat zahlreiche Prosa- und Bühnenwerke aus dem Spanischen ins Deutsche übertragen. Für die Übersetzung von Max Aubs Romanzyklus
Das Magische Labyrinth
erhielt sie zusammen mit Albrecht Buschmann 2003 den Übersetzerpreis der Spanischen Botschaft. Auch als Autorin interessiert sie sich für das Zusammentreffen verschiedener Kulturen. Ihr Werk umfasst Essays zum literarischen Übersetzen, ein Hörspiel (
Come Back
, DeutschlandradioKultur 2013) und einen Roman (
Das Lächeln der Königin
, Galiani 2024). Sie lebt in Berlin.
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