In einer zweijährigen Forschungsphase haben die AutorInnen Weiterbildungseinrichtungen untersucht und deren spezifische gesellschaftliche Funktion und Leistung ermittelt. Auf der Basis dieser Empirie lassen sich Grundlinien einer allgemeinen Theorie der Weiterbildungsorganisation bestimmen, die ihre je besonderen Identitäten über Selbstbeschreibungen ausbilden. In der Analyse und Rekonstruktion solcher Selbstbeschreibungen werden fünf habituelle Organisationstypen abgeleitet, die in ihren Bildungsprozessen, ihrer Kundenkommunikation, ihrer Evaluation der Bildung, ihrem Controlling und ihrem Personalmanagement dargestellt werden.
"Das Buch trägt dazu bei, einige blinde Flecke der Organisationsforschung aufzuhellen und ist daher ein wichtiges Fundament für die weitere Erforschung von Weiterbildungsorganisationen und ihrer Funktionslogik." Gruppendynamik und Organisationsberatung, 1-2012