Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.
Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Juni entlädt, muss Tilla sich entscheiden, wie weit sie gehen will - für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt.
Als die junge Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr - doch alles, was Rena von sich erzählt hat, scheint eine Lüge gewesen zu sein. Ab nun heißt es nicht mehr nur: Wo ist Rena, sondern wer ist Rena?
In ihrer Heimatstadt Halle an der Saale führen Tillas Nachforschungen tief in die Abgründe der im Aufbau befindlichen DDR. Sie, die bisher absolut linientreu war, alle Gewissheiten des Sozialismus akzeptiert hat, beginnt genauer hinzusehen, als sie es bisher gewagt hat. Währenddessen brodelt immer mehr Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die sich schließlich im Volksaufstand des 17. Juni 1953 entlädt - Tilla muss erkennen, welch hohen Preis die Wahrheit hat.