Die Steuerverwaltung trifft täglich zahlreiche Entscheidungen. Von außen betrachtet lassen sich diese nicht immer nachvollziehen, da neben Rechtsnormen auch außerrechtliche Faktoren darauf einwirken. Das Werk untersucht diese, indem es in einem ersten Schritt die Entscheidungsspielräume herausarbeitet und in einem zweiten Schritt ein Modell für die Erfassung außerrechtlicher Einflüsse entwickelt. Dafür stellt die Autorin der rechtsdogmatischen Perspektive einen rechtssoziologischen Ansatz gegenüber. Sie zeichnet das Bild einer Steuerverwaltung, die um den steten Ausgleich der Interessen von Politik, Steuerpflichtigen und Personal bemüht ist. Der Ansatz ermöglicht einen gewinnbringenden Einblick in die tägliche Arbeit der Steuerverwaltung