Das Glück beim Händewaschen kann nur empfinden, wer
die Welt der Gehorsamen, Sauberen, Fleißigen und Leistungsfähigen
zu der seinen macht. Wieviel verdrängt, zerschlagen und abgetötet
werden muß auf dem Weg in dieses Glück, beschreibt
Joseph Zoderer in minutiösen Bildern vom Leben eines Internatszöglings,
den es nach 1945 in das von Patres geführte »Haus der
Regel« verschlagen hat.
Der »Öschtriecher«, der als Südtiroler einen
italienischen Paß hat, eine andere Sprache spricht, »den
Krieg verlor« und keinen Wilhelm Tell vorweisen kann, wird
verschluckt von dem durch die Beträume, Schlafsäle und
Flure dröhnenden »Silentium!«, geduckt von Verboten,
Beichten, Exerzizien und den heiligen Geboten »Glauben und
Gehorsam«, zusammengestaucht durch rigides Reglement: Gewissenserforschung!
(wer ist der Tüchtigste, Härteste gegen sich selbst),
Dankbarkeit! (du bekommst Kleider von uns, und Schokolade für
90 Rappen). Der Zögling verzehrt in gebückter Haltung
das Schweizer Gnadenbrot, folgt rigoroser als andere den Internatsregeln,
verleugnet bald seine Herkunft »aus dem Morast« und
lernt, demütig zu sein unter den strengen Augen der Patres.
Zoderer ist ein genauer Beobachter, und er läßt es
nicht dabei bewenden, den würgenden Internatsalltag nur aus
der Erleidensperspektive zu schildern. Sein Roman handelt auch
vom Masochismus. des Leidenden, von der Lust an der Unterordnung,
der Lust beim Händewaschen, vom Mechanismus, mit dem die
langsame Auslöschung der Identität funktioniert. Zuwendung,
Wärme und Anerkennung sind für den Öschtriecher,
also den Außenseiter, nur durch Anbiederung und Anpassung
zu erkaufen.
Gestört wird das Glück beim Händewaschen, die Lust
an der Selbstkasteiung durch die Heimfahrt, die für den Internatsschüler
zur Reise in die Kindheitstage und die letzten Monate vor Kriegsende
wird, zur Reise in Zeiten der Selbstbehauptung, des Widerstands,
der Neugier und einer anderen Moralität. Die Erinnerung an
die Vergangenheit beschämt die Gegenwart; hinter dem langsamen
und qualvollen Begreifen der Verluste und Beschädigungen
wächst der Trotz, die Auflehnung und die Hoffnung.
In his introduction to this collection, John representative. McDermott presents James's thinking in all its manifestations, stressing the importance of radical empiricism and placing into perspective the doctrines of pragmatism and the will to believe. The critical periods of James's life are highlighted to illuminate the development of his philosophical and psychological thought.
The anthology features representive selections from "The Principles of Psychology, The Will to Believe," and "The Variety of Religious Experience" in addition to the complete "Essays in Radical Empiricism" and "A Pluralistic Universe." The original 1907 edition of "Pragmatism" is included, as well as classic selections from all of James's other major works. Of particular significance for James scholarship is the supplemented version of Ralph Barton Perry's "Annotated Bibliography of the Writings of William James," with additions bringing it up to 1976.
In minutiösen Bildern beschreibt der Südtiroler Zoderer das Leben eines
Internatszöglings, der lernen muß, daß das Glück beim Händewaschen nur
empfinden kann, wer die Welt des Gehorsams zu der seinen macht. Der Mechanismus,
mit dem die Zerstörung des eigenen Willens funktioniert, wird unmerklich
perfekt und wandelt sich zur Lust an der Unterordnung.