Nach dem "christlichen Nein des kirchlichen Kindergartens" am Ort, unseren geistig behinderten Sohn Till-Philipp (Trisomie 21) aufzunehmen, war die Anmeldung in der Grundschule erfolgreich. Wir wurden zur Zurückhaltung in pädagogischen Angelegenheiten verpflichtet. Die Sonderschulpädagogin wollte offensichtlich beweisen, daß eine Integration geistig behinderter Kinder in der Schule nicht möglich ist. Unsere Verleumdung durch die Sonderschulpädagogin war die Folge unserer Kommentierung ihres Integrationsberichts, der eine negative Tendenz aufwies. Die Verleumdung wurde von der Schulbehörde, dem Nds. Kultusministerium und dem Nds. Parlament billigend gedeckt. Die Fortsetzung der Integration in einer Integrierten Gesamtschule im benachbarten Schulbezirk mußte erkämpft werden.
Der Autor macht mit diesem Buch deutlich, daß Eltern von geistig behinderten
Kindern ein aufwendiges Engagement fahren müssen, um ihr Kind vor den Nachteilen
der Gesellschaft und dem politischen Willen der Regierenden zu bewahren.
Seine Zielsetzung ist die Integration in der Gesellschaft mit der entsprechenden
Gleichstellung. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn möglichst viele
Eltern auf die gleiche oder ähnliche Weise den Anspruch ihrer behinderten
Kinder verfolgen. Er versteht dieses Buch als Appell an Lehrkräfte und
Schulbehörde, mit den Eltern geistig behinderter Kinder einen normalen
und von Verständnis geprägten Umgang zu pflegen. Diese Aufforderung richtet
sich auch an alle Eltern.